Spielbericht

VET-CONCEPT Gladiators Trier gegen Telekom Baskets Bonn

Status

Final

25.09.2026 | BBL 2026/2027

Arena
SWT-Arena
Spielort
Fort-Worth-Platz 1, 54292 Trier
Zuschauer
5.400

Boxscore und Spielerstatistiken

Minuten, Punkte, Würfe, Rebounds, Assists und weitere Boxscore-Werte beider Teams.

VET-CONCEPT Gladiators Trier

SpielerPos.Min.PTS2P3PFTREBASTSTLBLKTOF+/-
Jordan RolandPG00:29:02204/73/93/345204417
Eli BrooksPG00:24:45195/62/53/337004328
Justin SimonSF00:21:5583/50/22/227310230
Moritz KrimmerPF00:20:38172/24/61/351101324
EJ OnuC00:19:1583/30/12/220230222
Austin Crowley00:25:45174/71/36/84222129
Marco Hollersbacher00:19:2272/41/10/07110112
Marten Linßen00:18:2821/30/00/05100109
Clay Guillozet00:09:2721/20/10/00100149
Evans Rapieque00:09:0660/02/50/0000002-15
Maik Zirbes00:02:1700/10/00/0000000-5

Telekom Baskets Bonn

SpielerPos.Min.PTS2P3PFTREBASTSTLBLKTOF+/-
Joel-Sadu AminuSG00:24:18102/42/60/0123123-24
Grayson MurphyPG00:22:1582/51/31/2451012-16
Jeff Garrett Jr.PF00:22:01132/23/30/3501111-29
Marcus FosterSG00:17:1121/40/20/0001010-17
Michael KessensC00:16:3363/50/00/0620032-14
Alijah Comithier00:21:10104/90/22/4322112-17
Patrick Heckmann00:17:5963/60/00/16011213
John-Michael Wright00:17:45143/61/65/5210032-10
Aleksa Kovačević00:17:2163/40/00/12020226
Melvin Jostmann00:16:0351/20/03/4200001-8
Leon Kratzer00:07:2400/20/00/0520015-4

Redaktioneller Spielbericht

106 Punkte im Derby: Trier zerlegt Bonn und antwortet eindrucksvoll auf den Fehlstart

Von Hooppedia Redaktion

Eine Woche nach 116 kassierten Punkten in Braunschweig haben die VET-CONCEPT Gladiators Trier die perfekte Antwort geliefert. Vor ausverkaufter Halle dominierten die Moselstädter die Telekom Baskets Bonn beim 106:80 von der ersten Minute an. Jordan Roland führte eine Trierer Offensive an, für die der Playoff-Halbfinalist der Vorsaison über 40 Minuten keine Lösung fand.

Der Saisonauftakt hatte bei Trier noch einige Fragen hinterlassen. Beim 107:116 in Braunschweig kassierten die Gladiators überraschend viele Punkte. Ausgerechnet gegen Bonn, das seine Saison mit einem souveränen 96:72 begonnen hatte und in der Vorsaison bis ins Halbfinale gekommen war, folgte nun eine komplette Kehrtwende. Trier bestimmte das Derby sofort. Nach sechs Minuten führten die Gastgeber bereits 16:7. Bonn fand weder gegen das schnelle Umschaltspiel noch gegen die aggressive Trierer Verteidigung ein Mittel. Nach dem ersten Viertel stand es 26:17. Bemerkenswert: Trier sollte an diesem Abend jedes einzelne Viertel gewinnen.

Bonn kommt heran – Trier antwortet sofort

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigte Bonn seine beste Phase. Ein 7:2-Lauf verkürzte auf 24:28. Für einen Moment schien das Derby wieder offen. Trier benötigte allerdings nur zwei Minuten für die Antwort. Ein 10:2-Lauf machte aus vier Punkten wieder eine komfortable Führung. Zur Halbzeit stand es 52:38. Zu diesem Zeitpunkt hatte Trier bereits gezeigt, was Bonn den gesamten Abend Probleme bereiten sollte: Tempo, Ballbewegung und hohe Effizienz in der Zone. Nach der Pause wurde es endgültig deutlich. Trier eröffnete die zweite Hälfte mit einem weiteren 10:2-Lauf. Schon nach zwei Minuten musste Bonns Trainer Marko Stankovic beim Stand von 62:40 erneut die Auszeit nehmen. Die Gladiators ließen nicht mehr locker. Vor dem Schlussviertel stand es 78:57, später wuchs der Vorsprung sogar auf 33 Punkte an.

25 Assists und 63 Prozent bei den Zweiern

Dass das Ergebnis kein Zufallsprodukt war, zeigt der Blick auf die Zahlen. Trier traf 25 seiner 40 Zweipunktwürfe – 63 Prozent. Dazu kamen 13 Dreier und 25 Assists. Bonn brachte es lediglich auf 14 Assists und verlor den Ball 17-mal. Selbst an der Freiwurflinie lief wenig zusammen: Nur elf von 20 Versuchen fanden ihr Ziel. Jordan Roland war mit 20 Punkten Topscorer der Partie. Der Guard war schon in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 18 Punkten einer der gefährlichsten Offensivspieler der Liga und wurde als bester Offensivspieler der BBL ausgezeichnet. Für Bonn kam John-Michael Wright auf 14 Punkte, Jeff Garrett erzielte 13. Joel Aminu und Alijah Comithier steuerten jeweils zehn Zähler bei. Trier hat damit nach dem wilden Fehlstart seine ersten beiden Punkte der Saison. Aber vielleicht ist das Ergebnis wichtiger als nur der erste Sieg. Denn wer einen Playoff-Halbfinalisten über alle vier Viertel schlägt und dabei 106 Punkte erzielt, sendet bereits am zweiten Spieltag ein ziemlich deutliches Signal.

VET-CONCEPT Gladiators Trier – Telekom Baskets Bonn 106:80 Viertel: 26:17 | 26:21 | 26:19 | 28:23 Topscorer Trier: Jordan Roland 20 Topscorer Bonn: John-Michael Wright 14