Redaktioneller Spielbericht
Wilson dominiert erneut: Aces gehen mit sieben Siegen in Serie in die Playoffs
Von Hooppedia Redaktion
Wenn das eine Generalprobe für die Playoffs war, dürfte die Konkurrenz gewarnt sein. Die Las Vegas Aces haben die Phoenix Mercury zum Abschluss der regulären Saison mit 100:82 besiegt und damit ihren siebten Sieg in Serie gefeiert. A’ja Wilson dominierte mit 34 Punkten und zehn Rebounds – und setzte dabei gleich mehrere persönliche Ausrufezeichen.
Las Vegas benötigte kaum Anlaufzeit.
Die Aces erzielten die ersten 14 Punkte des Spiels, während Phoenix seine ersten fünf Würfe verfehlte und früh sieben Ballverluste produzierte. A’ja Wilson allein erzielte 17 Punkte im ersten Viertel und führte Las Vegas zu einer 32:18-Führung. Im zweiten Abschnitt wurde es noch deutlicher. Jewell Loyd übernahm von der Bank, Wilson blieb effizient und Las Vegas baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf 31 Punkte aus. Zur Halbzeit stand es bereits 65:36. Wilson und Loyd hatten gemeinsam 38 Punkte erzielt und 16 ihrer 21 Würfe getroffen.
Phoenix versucht noch einmal das Comeback
Ganz kampflos wollten sich die Mercury allerdings nicht aus ihrer Saison verabschieden. Phoenix eröffnete die zweite Hälfte mit elf unbeantworteten Punkten und gewann das dritte Viertel mit 24:12. Mitte des Schlussabschnitts war aus dem zwischenzeitlichen 31-Punkte-Rückstand sogar noch einmal ein Abstand von nur neun Punkten geworden. Doch näher ließ Las Vegas die Gastgeber nicht kommen. Zwei Offensivfouls und ein technisches Foul nahmen Phoenix den Rhythmus, während die Aces offensiv wieder die Kontrolle übernahmen. Am Ende stand ein ungefährdetes 100:82.
Wilson erreicht den nächsten Meilenstein
A’ja Wilson beendete die Partie mit 34 Punkten, zehn Rebounds und vier Assists. Es war bereits ihr 13. Spiel mit mindestens 30 Punkten in dieser Saison. Damit stellte sie den WNBA-Rekord ein, den sie selbst im Vorjahr aufgestellt hatte. Zusätzlich zog Wilson bei den verwandelten Feldwürfen in der ewigen Bestenliste an Brittney Griner und Seimone Augustus vorbei. Und Las Vegas war keineswegs nur von seiner Superstar-Spielerin abhängig. Jewell Loyd erzielte 25 Punkte von der Bank, Stephanie Talbot kam auf 14. Chelsea Gray lieferte zwölf Punkte und zehn Assists, während Jackie Young elf Assists verteilte. Insgesamt trafen die Aces 56 Prozent ihrer Würfe und verbuchten 27 Assists. Bei Phoenix war Kahleah Copper mit 18 Punkten beste Werferin. Shay Ciezki erzielte 13 und Natasha Mack zwölf Punkte. Las Vegas beendet die reguläre Saison damit mit einer Bilanz von 31:13 und sieben Siegen in Folge. Als Nummer drei der Setzliste treffen die amtierenden Champions in der ersten Playoff-Runde auf die Indiana Fever. Phoenix dagegen beendet die Saison mit 16:28 und verpasst die Postseason. Für Las Vegas könnte der Zeitpunkt der eigenen Formkurve dagegen kaum besser sein. Sieben Siege in Serie. 100 Punkte zum Abschluss. Und eine A’ja Wilson, die unmittelbar vor den Playoffs wieder aussieht, als könne sie ein Spiel fast im Alleingang übernehmen.
Phoenix Mercury – Las Vegas Aces 82:100 Viertel: 18:32 | 18:33 | 24:12 | 22:23 Topscorer Phoenix: Copper 18, Ciezki 13, Mack 12 Topscorer Las Vegas: Wilson 34, Loyd 25, Talbot 14

